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Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm

Beschreibung

Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm

Survivaltraining für die Hosentasche – Extremsportler mit Leib und Seele – Rüdiger Nehberg

Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm ist eines der verschiedenen Bücher des Bestseller-Autoren und leidenschaftlichen Survival-Spezialisten Rüdiger Nehberg. Es unterscheidet sich maßgeblich von den zahlreichen Büchern in diesem Segment, da der Autor eine wirkliche und feste Größe unter Kennern ist.

Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm
Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm

Schon zu Zeiten, wo es weder „Outdoor“ noch „Survival“ gab, als noch von echten Abenteurern die Rede war, machte der Autor vor, was andere Jahrzehnte später als „spektakulär“ in Schlagzeilen brachte. Also, jetzt einmal wirklich ab in die Wildnis.

Es gibt unzählige selbst ernannte Outdoor- und Survival-Experten. Zahlreiche von ihnen haben hier das große Geschäft gewittert. Kein Wunder, wenn Energieriegel mit einem Warenwert von wenigen Cent plötzlich zweistellige Euro-Beträge kosten. Das brachte der sportlich fokussierten Survival-Szene leider einen schlechten Ruf ein. Weltuntergangspropheten, Schwarzseher, Geldmacherei mit der Panik der Menschen – das sind die typischen und nicht ganz falschen Vorwürfe.

Dazwischen gibt es aber auch wenige sprichwörtliche Überlebenskünstler, denen Survival in Fleisch und Blut übergegangen ist. Rüdiger Nehberg gehört nicht nur mit absoluter Sicherheit zu diesen wenigen Menschen. Darüber hinaus genießt er unter anderen Outdoor-Aktivisten und Survival-Abenteurern einen legendären Ruf. Um das herauszuarbeiten, möchten wir uns zunächst etwas mit der Biographie von „Sir Vival“ (Herr Vival wörtlich aus dem Englischen übersetzt oder eben ein Wortspiel) befassen.

Outdoor-Aktivitäten und Survival, als es diese Begriffe noch gar nicht so gab

1935 erblickte Rüdiger Nehberg das Licht dieser Welt. Schon in den 1960ern radelte er quer durch die Weltgeschichte und bereiste so zahlreiche Länder rund um den Globus. Das Buch eines anderen Ägypten-Abenteurers, der den damals lebensgefährlichen Nil in den 1950ern befuhr, zog ihn in seinen Bann. So kam es, dass Rüdiger Nehberg ebenfalls eine Tour auf einem Floß auf dem Nil wagte. Jedoch glückte das Unterfangen nicht gänzlich.

Das Floß blieb in einem Baum an der Uferböschung des Nils so verhakt, dass es nicht mehr befreit werden konnte. Sogar beschossen wurden Nehberg und sein ihn begleitender Kameramann Michael Teichmann. Wie blutig ernst das werden kann, sollte sich leider später unter Beweis stellen. Aufgeben kam für Nehberg nicht infrage. Und so wagten die beiden Abenteurer dieselbe Tour erneut. Dieses Mal jedoch mit einem besseren Boot. Die beiden Männer wurden von einheimischen Räubern überfallen. Im Verlauf der Handlungen kam es zu einer unheilvollen Tat. Sein Kameramann wurde durch eine Kugel tödlich am Kopf verletzt.

Wasser spielte auch später wieder eine große Rolle für den Survival-Experten, der damals noch gar nicht so bezeichnet werden konnte, da es diesen Begriff schlichtweg nicht gab. Jedenfalls sollte es noch spektakulärer sein. In einem Tretboot machte sich Nehberg daran, nun den Atlantik zu überqueren. Später folgte mit der bekannten Menschenrechtsaktivistin Christina Haverkamp eine Überquerung des südlichen Atlantiks von Afrika (Dakar) nach Brasilien.

Dieser Atlantiküberquerung auf einem Bambusfloß folgte eine weitere in einem Floß, welches aus dem Holz einer 300 Jahre alten Weißtanne gebaut wurde. Diese Aktion (der Name des Floßes ist „The Tree“) sollte 2001 auf die Zerstörung des südamerikanischen Regenwaldes aufmerksam machen und außerdem den Yanomami-Indiandern zu einem Reservat verhelfen. Letzteres glückte.

Bereits 1981 zeigt Rüdiger Nehberg, dass auch Deutschland ausgezeichnetes Terrain für Survival ist. Publikumswirksam im deutschen Fernsehen gezeigt durchquerte er Deutschland über mehr als tausend Kilometer von Hamburg nach Oberstorf. Während der Survival-Wanderung ernährte er sich ausschließlich von dem, was ihm die Natur bot. Darüber hinaus sollte ihm diese besondere Survival-Tour in einem Industrieland auf ähnliche Abenteuer im tropischen Dschungel vorbereiten. Tatsächlich machte er sich auch hier öfter auf den Weg. 2003 galt er sogar für eine gewisse Zeit als verschollen, als er sich von einem Hubschrauber über dem brasilianischen Urwald abseilen ließ und lediglich ein Messer als Überlebensausrüstung mit sich führte. Nach 23 Tagen war er wieder in der Zivilisation angelangt.

Sein sozialgesellschaftliches und Natur-Engagement – Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm

Ein Ansinnen des Survival Experten Nehberg war dabei, ein vertieftes Bewusstsein für die Natur zu erzeugen und gleichzeitig Kritik an unserer Konsumgesellschaft zu äußern. Das bereits zu einem Zeitpunkt, als es noch keine grüne Partei gab. Außerdem setzt er sich über die von ihm gegründete Organisation Target dafür ein, dass religiöse Genitalienverstümmelung geächtet wird. Sogar von islamischen Geistlichen erhielt er dafür Unterstützung. Einer der Geistlichen sprach sogar eine Fatwa aus, die Genitalverstümmelungen entsprechend verurteilen.

Die Survival-Bücher von Sir Vival spiegeln Leidenschaft und Expertise wider

Dieser grobe Überblick über die Vita von „Sir Vival“ zeigt eindrucksvoll seine Naturverbundenheit. Es unterstreicht maßgeblich, dass es sich bei dem Survival-Sport von Nehrberg um eine echte und tiefe Leidenschaft handelt. Es war auch nie das Ziel, damit „das große Geld“ zu verdienen. Schließlich besaß der Überlebens-Trainer und Spezialist über 25 Jahre eine Konditorei mit rund 50 Angestellten. Damit ist es beinahe schon ein großes Glück, dass Nehberg einige Bücher verfasst hat, die in keiner Sammlung von Survival-Anhängern fehlen.

Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm – Also – ab in die Wildnis!

Sein Buch „Ab in die Wildnis – das 5-Tage-Survival-Programm“ greift die unglaublich umfassende Survival-Expertise von Nehberg auf und bietet insbesondere Neueisteigern viele wertvolle Informationen und Tipps. Aufgrund seines inzwischen hohen Alters liegen die letzten Extremtouren natürlich schon etliche Jahre zurück. Daher sind manche technische Aussagen etwas von der Zeit überholt. Dennoch ist es ein authentisches und quasi zeitloses Buch. Locker geschrieben auf Augenhöhe mit dem Leser und einer Prise Humor, dazu auch einige persönliche Anekdoten, vermittelt Sir Vival dem interessierten Buchleser einen tollen Einblick in echtes Extrem-Survival. Er schafft zudem die Möglichkeit, das erworbene Wissen mit einfachen Mitteln auch für kurze Zeiträume mit viel Spaß umzusetzen.

Ab in die Wildnis: Das 5-Tage-Survival-Programm
Survivaltraining für die Hosentasche
Piper Taschenbuch (14. Juli 2014)
240 Seiten
15,2 x 10 x 1,2 cm

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